Ambrosia / Feuerbrand

Ambrosia - Bedrohung für Gesundheit und Biodiveristät

Ambrosia - das aufrechte Traubenkraut - bereitet in der Schweiz seit einiger Zeit zunehmend Grund zur Sorge. Besorgniserregend ist nebst ihrem Wesen als Ackerunkraut die Tatsache, dass der Pollen dieser Pflanze hochgradig allergen wirkt und die Volksgesundheit gefährden kann. Ambrosiapollen verursacht folgende Allergien: triefende, juckende Nase; tränende, geschwollene Augen; Entzündung der Bronchialschleimhaut und in schweren Fällen sogar Asthma. Zwischen 10 und 15 % der Bevölkerung können pollenallergisch reagieren, 25 % der Ambrosia-Allergiker werden zusätzlich unter Asthmaanfällen leiden.

Die Ambrosia gelangt hauptsächlich über das Vogelfutter in die Hausgärten. Sie ist vereinzelt auch auf Feldern, öffentlichen Anlagen, an Strassenrändern sowie auf privaten Kompostplätzen zu finden.

Wir rufen unsere Einwohnerinnen und Einwohner auf, allfällige Fundorte von Ambrosia der Gemeinde zu melden.

Ambrosia-Merkblatt  [PDF, 1.00 MB]

Feuerbrand: Bäume kontrollieren

Feuerbrand bedroht Apfel-, Birnen- und Quittenbäume. Wenn Befallsherde frühzeitig erkannt werden, kann die Ausbreitung des Feuerbrandes verzögert werden. Achtung: Verdächtige Pflanzen dürfen nicht berührt werden; es besteht grosse Verschleppungsgefahr! Bei folgenden Symptomen besteht Verdacht auf Feuerbrandbefall:

  • Einzelne abgedorrte, braunschwarze Blütenbüschel. Die angrenzenden Blätter verfärben sich oft braunschwarz.
  • U-förmig abgebogene, welke Jungtriebe.
  • Eingefallene Rindenpartien (sind im Frühjahr und Winter erkennbar).
  • Verfärbte Äste oder Baumpartien. Schreitet die Krankheit weiter fort, so sind mit der Zeit die Blätter an immer grösser werdenden Astpartien braun-schwarz verfärbt. Befallene Blätter bleiben am Baum hängen.

Verdächtige Pflanzen sind sofort der Gemeinde zu melden. Der zuständige Kontrolleur kann bei Verdacht eine genaue Abklärung vornehmen.

Feuerbrand-Merkblatt  [PDF, 1.00 MB]